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Büro Wildforschung & Artenschutz
Jeggau 44a
39649 Gardelegen

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Projekt Iltis

 

Populationsökologische Studie am Europäischen Iltis Mustela putorius L.1758 als

Grundlage für die Entwicklung eines Monitoringverfahrens gemäß FFH-Richtlinie

 

Dissertation an der TU Dresden, Fakultät für Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften Tharandt

 

Laufzeit:  2008 - 2017

 

Fragestellungen:

  Im Rahmen der Dissertation sollen Basisdaten erhoben, für eine länderübergreifende Vergleichbarkeit aufbereitet (gemäß 

  Bundesamt für Naturschutz 2005) und Verfahren entwickelt werden, die zur Beantwortung folgender Fragestellungen 

  beitragen können:

  • Wie kann der Aufgabe der allgemeinen, flächendeckenden Überwachung der Art gemäß Artikel 11 der FFH – Richtlinie entsprochen werden?
  • Wie ist der aktuelle Status des Iltis in Deutschland einzuschätzen, wie entwickelt sich die Population?
  • Wo bestehen optimale Lebensräume, wo sind Lebensräume großflächig verloren gegangen und welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, um weitere Populationsstagnation bzw. - Abnahme zu verhindern?
  • Wie wirken Landschaftsveränderungen auf die Habitatqualität hinsichtlich Vernetzung der Lebensräume, Grad der Zerschneidung, vorhandene Migrationskorridore und Strukturierung der Landschaft?
  • Welchen Einfluss haben Beeinträchtigungen wie Flurbereinigung, Entwässerung, Verkehr und Jagd auf den Zustand der Population?

 

Schwerpunkte:

           Bibliographie                                                                     

           Raum-Zeit-Nutzung mittels Telemetrie

           Totfundsektion und Datenanalyse

           Datenbank zur Verbreitung

           Monitoring in Sachsen-Anhalt

           GIS-gestützte Analyse landschaftsbezogener Daten zur Habitatbewertung und Entwicklung eines Biotopnetzwerkes

           Anlage einer Gendatenbank und populationsgenetische Studie

           Schadstoffanalytik

 

tierärztliche Betreuung des Projekts:                             Tierklinik Northeim

Quarantänestation:                                                 Otterzentrum Hankensbüttel 

Wildtierauffangstation:                                                   Retscheider Hof

 

                                                      Bitte um Ihre Mithilfe bei der Erfassung von Iltisvorkommen:

 

telefonischer Kontakt:                                               01525 - 964 77 83

    

Bitte senden Sie Ihre Beobachtungs- oder Totfundmeldung (Meldebögen s. unten) an: wildforschung-artenschutz@posteo.de  

     

oder auf dem Postweg an:                                            Wildforschung & Artenschutz

                                                                                  Dipl.-Biol. Antje Weber

                                                                                  Jeggau 44a, 39649 Hansestadt Gardelegen, OT Jeggau

    

                                                            Für die am Projekt interessierten Jagdausübungsberechtigten:

 

                   Tot aufgefundene Tiere (Fallwild) oder erlegte Individuen werden gern in die wissenschaftliche Sektion

                   aufgenommen, egal ob als vollständiges Tier, als Tierteile/Kadaverrest oder als Kern (falls Präparation

                   gewünscht).

 

                   Diese können (bitte auslauf- und geruchsicher verpackt) an die obige Adresse versendet werden.

                   Wichtig ist eine beigefügte Information über die Herkunft des jeweiligen Tieres, z.B.in Form des oben aufrufbaren

                   Totfundmeldebogens. Bei gleichzeitigem Versand mehrerer Tiere wird um eindeutige Zuordnung der

                   Herkunftsinformation je Tier gebeten, um die erhobenen Daten im Projekt verarbeiten zu können. Alle Daten zum

                   Tier und zum Finder vertraulich behandelt. Die Sektionsergebnisse werden auf Wunsch dem Finder zugesendet.

                   Porto- und Verpackungskosten können erstattet werden.

 

 

                                                                               Danke für die Mitarbeit !

 

 

Projektflyer_2017.pdf
PDF-Dokument [141.6 KB]
Lebendfangmeldebogen_2017.pdf
PDF-Dokument [261.2 KB]
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